Hypothekendarlehen
Der Gang zur Hausbank oder zur Sparkasse ist bei den meisten angehenden Bauherren die erste Alternative zur Fremdfinanzierung der eigenen vier Wände.
Zur Kreditvergabe sind jedoch einige Unterlagen nötig. Neben den Einkommensnachweisen der letzten Monate werden zumeist sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten abgefragt. Dann wird geprüft, ob die geplante Immobilie auch zu den Vermögens- und Einkommensverhältnissen des angehenden Bauherrn passt. Sind alle Bedingungen erfüllt, wird der Kredit erteilt – in der Regel als Hypothekendarlehen. Dabei sichert sich die Bank ihren Kredit durch einen Eintrag ins Grundbuch. Besonders bei hohen Summen verlangt die Bank einen Eintrag an erster Stelle. Somit wäre sie der erste Gläubiger, der bei einem Zwangsverkauf sein Geld erhielte.
Beim klassischen Hypothekendarlehen lohnt es sich, nicht gleich der ersten Bank zu vertrauen. Denn erst der Vergleich mehrerer Zinsangebote kann helfen, bares Geld zu sparen. Ein Unterschied von 0,5 Prozent Zinsen auf eine Leihsumme von 175.000 Euro kann bereits mehr als 10.000 Euro ausmachen.
Wo aber liegt der Vorteil des Hypothekendarlehens gegenüber anderen Finanzierungsmodellen?
Die Zeit der Tilgung beträgt eine recht lange Spanne zwischen 20 und 35 Jahren. So sind die Raten verhältnismäßig niedrig und der Haushalt wird nicht übermäßig belastet. Zudem hat der Darlehensnehmer durch die Zinsbindung eine Planungssicherheit über mehrere Jahre, er weiß, wie viel er monatlich zur Tilgung beiseite legen muss. Da beim Hypothekendarlehen das Haus selbst die Sicherheit für die Bank ist, ist eine ausreichende Versicherung gegen die gängigsten Schäden unbedingt erforderlich.