Termingeld - Festgeld

Neben dem Bargeld und dem Geld auf Sparbüchern ist das Termingeld eine dritte Möglichkeit, selbst Eigenkapital ohne einen Sparplan von Banken zu bilden. Hier ist es das so genannte Festgeld, welches oft die höchsten Zinsen bringt. Diese Kapitalanlageform sieht für eine bestimmte Summe eine feste Anlagedauer vor sowie einen vorher vereinbarten Zins vor. Die Anlagedauer kann je nach gewählter Option zwischen 30 Tagen und mehreren Jahren betragen. Bei Fälligkeit der Sparsumme werden die Guthabenzinsen dem Sparer gutgeschrieben. Nach Ablauf der Spardauer kann das bestehende Festgeld aufgelöst und wieder dem verfügbaren Kapital des künftigen Bauherrn zugeschlagen werden oder es kann zu aktuellen Zinskonditionen bei gleicher oder variierender Anlagezeit verlängert werden. Kontaktiert der angehende Bauherr gegen Ende der Laufzeit seines Festgeldes nicht seine Bank, so verlängert sich die Laufzeit automatisch um die gleiche Zeit.

Festgeldkonten eignen sich aufgrund der variablen Laufzeiten ideal, um bares Geld bis zum baldigen Start des Hausbaus zu „parken“. Zudem gewähren sie einen Zins, der meist weit über dem eines normalen Girokontos liegt. Bei einer langfristigen Anlage in Festgeld sollte der künftige Bauherr bedenken, dass er sein Geld zu Baubeginn flüssig machen muss. Steht der Bagger schon auf dem Grund und das Geld ist noch auf dem Festgeldkonto gebunden, müssen möglicherweise teure Kredite zur Zwischenfinanzierung aufgenommen werden. Zum langfristigen Sparen mittels Termingeld empfiehlt es sich, das Festgeldkonto an ein Tagesgeldkonto zu koppeln. Hierher können zum einen Daueraufträge geschrieben werden, zum anderen können einmalige und außerordentliche Spareinlagen schnell zinsbringend angelegt werden.